Flammofen, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Flamm-ofen
Wortzerlegung FlammeOfen
eWDG, 1967

Bedeutung

Technik metallurgischer Ofen, bei dem die brennenden Heizgase über die Beschickung streichen

Verwendungsbeispiele für ›Flammofen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da waren die Flammöfen, breite Platten wie Herde, wo das Eisen gepuddelt und geschweißt wurde, nur von der Flamme bestrichen.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 894
Beim Guß aus Flammöfen, aus denen die Schmelze direkt in die Form floß, diente die Grube zudem als Höhenausgleich.
o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 21002
Die Frischarbeit wurde früher auf Herden (Herdfrischen) vorgenommen, jetzt in Flammöfen (Puddeln) oder in Konvertern.
o. A.: E. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 23608
Er baute Schachtöfen und Röstöfen und Flammöfen und Fortschaufelungsöfen und Livermooreöfen.
Hermann, Judith: Sommerhaus, später, Frankfurt a. M.: Fischer-Taschenbuch-Verl. 2000 [1998], S. 9
Zitationshilfe
„Flammofen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flammofen>, abgerufen am 03.12.2020.

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