Flirt, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Flirts · Nominativ Plural: Flirts
Aussprache 
formal verwandt mitflirten
Wortbildung  formal verwandt mit: flirten
Herkunft flirtengl
eWDG

Bedeutung

das Flirten, die Liebelei
Beispiele:
er hat sich mit ihr in einen Flirt eingelassen
er fängt mit jedem Mädchen einen Flirt an
ich habe mit ihr, ihm einen (kleinen) Flirt
es war nur ein (kurzer) Flirt
zwischen den beiden war nur ein unverbindlicher Flirt
Sie hatte es auf einen Flirt mit Lhombre angelegt [ KolbSchaukel174]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

flirten · Flirt
flirten Vb. ‘eine unverbindliche, spielerische, erotische Zuneigung in Wort und Gebärde zu verstehen geben, ein harmloses Liebesverhältnis anzubahnen versuchen, kokettieren’. Im 19. Jh. wird engl. to flirt ‘liebeln, schäkern, kokettieren’ (18. Jh.) unter Beibehaltung der engl. Aussprache zu flirten eingedeutscht, ältere Verben wie tändeln, liebäugeln, schäkern (s. d.) verdrängend. Engl. to flirt, eigentlich ‘schnell und ruckartig bewegen, flattern, werfen, schnellen, schnipsen’, dürfte als lautmalende, einen schwirrenden Ton nachahmende Bildung anzusehen sein. Dazu das Substantiv Flirt m. (ebenfalls 19. Jh.) für das kokette Liebesspiel im Zustand des Verliebtseins im Sinne von flirten (s. oben), ‘Liebelei’. Dagegen engl. flirt ‘schnelle Bewegung, Ruck, Kokette, wer jmdm. den Hof macht’, flirtation ‘Koketterie, Liebelei’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Annäherungsversuch · Geschäker · Getändel · Schäkerei  ●  Flirt  Hauptform · Anmache  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Flirt‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Flirt‹.

Verwendungsbeispiele für ›Flirt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diesen Begriff werden vielleicht viele heute als beleidigend für die Intensität des Flirts auffassen. [Reznicek, Paula von: Auferstehung der Dame. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 16932]
Dies würde mehr sein als nur ein kurzer Flirt, das wusste er. [C't, 2000, Nr. 18]
Dabei gehen die beobachteten Muster meist vom männlichen Part des Flirts aus. [C't, 1998, Nr. 20]
Der schönste Moment beim Drehen ist für ihn der Flirt mit dem Auge des Films. [Die Zeit, 08.04.1999, Nr. 15]
Sie lächelt Nummer 236 so an, als lüde sie ihn zum Flirt ein. [Die Zeit, 25.04.1997, Nr. 18]
Zitationshilfe
„Flirt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flirt>.

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