Flittergold, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFlit-ter-gold (computergeneriert)
WortzerlegungFlitterGold
eWDG, 1967

Bedeutung

sehr dünn ausgewalztes Messingblech, Rauschgold
Beispiele:
schimmerndes Flittergold
das Flittergold knistert beim Berühren
am Weihnachtsbaum, an ihrem Kleid funkelte Flittergold

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Postenstände im Graben schmückte man sich mit Tannenzweigen und Flittergold aus der Heimat, auch die Erdbuden.
Brief von Karl Aldag vom Dezember 1914. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1914], S. 23
Das Organisationsprinzip müsse von oben nach unten gehen und die Rechte und Vollmachten der zentralen Organe verteidigen, „trotz dem Flittergold und Schaumgebraus des Intellektuellen-Anarchismus“.
Die Zeit, 10.04.1970, Nr. 15
Da will zwar schon 1419 die Freiburger Bruderschaft der Bäckerknechte im örtlichen Heilig-Geist-Spital den ersten mit Äpfeln, Oblaten, Lebkuchen und Flittergold geschmückten Baum gesehen haben.
Die Zeit, 12.12.2011, Nr. 50
Zitationshilfe
„Flittergold“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flittergold>, abgerufen am 23.07.2019.

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