Fluktuation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fluktuation · Nominativ Plural: Fluktuationen
Aussprache
WorttrennungFluk-tu-ati-on · Fluk-tua-ti-on
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

das Hin-und-her-Fließen, die Schwankung
Beispiele:
die Fluktuation der Arbeitskräfte
eine Fluktuation der Preise
die Fluktuation einschränken, vermindern
der Kampf gegen die Fluktuation
eine ständige, steigende, starke, zurückgehende Fluktuation
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

fluktuieren · Fluktuation
fluktuieren Vb. ‘hin und her fließen, schnell wechseln, schwanken’, Entlehnung (18. Jh.) aus lat. fluctuāre ‘Wellen schlagen, wogen, mit den Wellen umhertreiben, schwanken’. Fluktuation f. ‘das Hin- und Herfluten, Schwanken’ (18. Jh.), vgl. lat. fluctuātio (Genitiv fluctuātiōnis) ‘unruhige Bewegung, Schwanken’, frz. fluctuation.

Thesaurus

Synonymgruppe
Fluktuation · ↗Wechsel · Zu- und Abgang
Assoziationen
Synonymgruppe
Abweichung · Auf und Ab · Fluktuation · ↗Schwankung · ↗Turbulenz · ↗Unstetigkeit  ●  ↗Volatilität  fachspr.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abfindung Altersteilzeit Altersteilzeitregelunge Arbeitszeitmodell Aufhebungsvertrag Ausnutzen Ausnutzung Belegschaft Einstellungsstopp Fehlzeit Frühpensionierung Krankenstand Nichtersatz Nichtersetzen Pensionierung Stellenabbau Unternehmerlager Vorruhestand Vorruhestandsregelung Vorruhestandsregelunge abbauen altersbedingt auffangen bewerkstelligen natürlich normal personell quantenmechanisch thermisch üblich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fluktuation‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht jedem liegt jedoch das hohe Tempo bei der Teles, die Fluktuation im Unternehmen ist hoch.
Der Tagesspiegel, 23.07.1999
Die Fluktuation ist einfach nicht so hoch, und betriebsbedingt dürfen wir nicht entlassen.
Süddeutsche Zeitung, 01.08.1996
Folglich setzte nach kurzer Zeit eine starke Fluktuation in der Gruppe ein.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 15
Die Masse der Fluktuation scheint aus den unterprivilegierten Gruppen zu kommen.
Schelsky, Helmut: Die skeptische Generation, Düsseldorf: Diederichs 1957, S. 201
Das alles erklärt wohl auch die besonders hohe Fluktuation der Arbeitskräfte.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - B. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 17762
Zitationshilfe
„Fluktuation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fluktuation>, abgerufen am 25.05.2019.

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