Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Flunkerei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Flun-ke-rei
Wortzerlegung flunkern -ei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
allzu häufiges (als lästig empfundenes) Flunkern
b)
geflunkerte Geschichte, Behauptung

Thesaurus

Synonymgruppe
Ammenmärchen · Aufschneiderei · Bluff · Erdichtung · Erfindung · Lügengeschichte · Münchhauseniade · Münchhausiade · Räuberpistole · Schwindel · Schwindelei · Seemannsgarn · Windei  ●  Märchen  fig. · Anglerlatein  ugs. · Flunkerei  ugs. · Geflunker  ugs. · Jägerlatein  ugs. · wilde Geschichte(n)  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Flunkerei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Auto, das ich fahre, setzt auch hinter die größte Flunkerei ein glaubwürdiges Ausrufezeichen. [Die Welt, 18.12.2004]
In all den Reden sei nichts als Klatsch und Flunkerei gewesen. [Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 01.03.1904]
Müsste man nun aber nicht die Flunkereien dieses eitlen Mannes und seine Forschungsleistung auseinanderhalten? [Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002]
Wie soll der Unterschied zwischen Erfahrung, Flunkerei und Lüge sinnfällig zu machen sein, wenn es möglich und üblich ist, alles aus zweiter Hand zu erleben? [Die Zeit, 06.04.1979, Nr. 15]
Daß manche Funkelei nur Flunkerei war, wurde lange verschämt verschwiegen. [Süddeutsche Zeitung, 30.03.1995]
Zitationshilfe
„Flunkerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Flunkerei>.

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