Folterkammer, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Folterkammer · Nominativ Plural: Folterkammern
Aussprache 
Worttrennung Fol-ter-kam-mer
Wortzerlegung  Folter Kammer
eWDG

Bedeutung

historisch Kammer, in der gefoltert wurde
Beispiel:
die Folterkammern der Inquisition

Typische Verbindungen zu ›Folterkammer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Folterkammer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Folterkammer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der massige nackte Mann in der Folterkammer der Villa stöhnte auf.
Die Zeit, 24.04.1970, Nr. 17
Die Folterkammer rechnete doch immerhin grundsätzlich sozusagen den Willen ein, der Freiheit zu widerstehen.
Neue deutsche Literatur, 1954, Nr. 1, Bd. 2
Von der bekannten mittelalterlichen Folterkammer ist kein einziges Stück mehr vorhanden.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Der mußte viele Nächte da draußen schlafen in der Folterkammer.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18157
Aber würden uns denn nicht die zahllosen Touristen stören, die da kommen und die Gemälde und die Folterkammer sehen mußten?
Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. In: ders., Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 3010
Zitationshilfe
„Folterkammer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Folterkammer>, abgerufen am 28.10.2021.

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