Folterwerkzeug, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFol-ter-werk-zeug
WortzerlegungFolterWerkzeug
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch Werkzeug, mit dem gefoltert wurde
Beispiel:
die Folterkammer mit Daumenschrauben, Zangen und anderen Folterwerkzeugen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Vorzeigen auspacken mittelalterlich vorzeigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Folterwerkzeug‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dafür forderte sie vor allem eine wirksame Kontrolle des Handels mit Folterwerkzeugen.
Süddeutsche Zeitung, 11.12.2001
Er versucht, sein Gegenüber mit wirtschaftlichen Folterwerkzeugen zu politischem Wohlverhalten zu bewegen.
Die Welt, 22.11.2001
Sowie er die Folterwerkzeuge gesehen hat, hat er schleunigst abgeschworen.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 339
Mit dem gewissen übergroßen Finger lenkte er ihren Blick auf die Folterwerkzeuge.
Gütersloh, Albert Paris: Sonne und Mond, München: Piper 1984 [1962], S. 194
Bruder Melgarejo dagegen befand sich wohlauf, saß schmerzlos auf einem der Folterwerkzeuge und plauderte mit Osorio.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 905
Zitationshilfe
„Folterwerkzeug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Folterwerkzeug>, abgerufen am 16.09.2019.

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