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Forelle, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Forelle · Nominativ Plural: Forellen
Aussprache  [foˈʀɛlə]
Worttrennung Fo-rel-le
Wortbildung  mit ›Forelle‹ als Erstglied: Forellenbach · Forellengarn · Forellennetz · Forellenteich · Forellenzucht
 ·  mit ›Forelle‹ als Letztglied: Arbeiterforelle · Bachforelle · Bergforelle · Lachsforelle · Meeresforelle · Meerforelle · Regenbogenforelle · Rotforelle · Schwarzforelle · Seeforelle
eWDG

Bedeutung

in kalten, fließenden Gewässern lebender, gewandter, schneller und räuberischer Fisch aus der Familie der Lachse mit schlankem Körper und zartem Fleisch
Beispiele:
eine blaue, rotgepunktete, schmackhafte Forelle
Forellen im Gebirgsbach angeln
Forellen blau absieden, essen
gesund, glatt wie eine Forelle
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Forelle f. Der Name des in kalten Gewässern lebenden lachsähnlichen Fisches geht auf die Nebenform mhd. forhel, förhel zurück, die unter Akzentverlagerung nhd. Forelle ergibt. Das ältere n-Suffix bewahren Formen wie ahd. for(a)hana (9. Jh.), mhd. forhe(n), außerdem asächs. furhnia, mnd. vȫrne, mnl. voorne, nl. voorn, voren, aengl. forn(e) und mit Ablaut schwed. färna ‘Weißfisch’. Mit lat. porcus ‘Fisch mit Stachelflossen’, griech. pérkē (πέρκη) ‘Flußbarsch’, perknós (περκνός) ‘schwarzblau, dunkelfarbig’ und aind. pṛ́śniḥ ‘gefleckt, bunt’ lassen sich die germ. Namen auf ie. *perk̑-, *prek̑- ‘gesprenkelt, bunt’ zurückführen, so daß die farbigen Rückentupfen die Benennung des Fisches veranlaßt haben. Etymologisch verwandt mit Farbe (s. d.).

Typische Verbindungen zu ›Forelle‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Forelle‹.

Verwendungsbeispiele für ›Forelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was mir aber noch lange zu schaffen machte, war das künftige Verhalten der Forelle. [Carossa, Hans: Eine Kindheit, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1992 [1922], S. 3]
Der verschandelte Mund hätte sie aussehen lassen wie eine Forelle. [Die Zeit, 18.08.2011 (online)]
Manchmal sind mir die Forellen, wenn ich sie aus dem Becken holte, unter die Tische geflutscht. [Die Zeit, 28.08.2000, Nr. 35]
Die Forelle bricht das Eis. Ich habe es immer bei mir. [Die Zeit, 14.04.1999, Nr. 15]
Da sind Forellen schon nach acht bis zehn Monaten ausgewachsen. [Süddeutsche Zeitung, 12.03.2003]
Zitationshilfe
„Forelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Forelle>.

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