Forelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Forelle · Nominativ Plural: Forellen
Aussprache
WorttrennungFo-rel-le
Wortbildung mit ›Forelle‹ als Erstglied: ↗Forellenbach · ↗Forellenteich · ↗Forellenzucht
 ·  mit ›Forelle‹ als Letztglied: ↗Bergforelle · ↗Lachsforelle · ↗Regenbogenforelle
eWDG, 1967

Bedeutung

in kalten, fließenden Gewässern lebender, gewandter, schneller und räuberischer Fisch aus der Familie der Lachse mit schlankem Körper und zartem Fleisch
Beispiele:
eine blaue, rotgepunktete, schmackhafte Forelle
Forellen im Gebirgsbach angeln
Forellen blau absieden, essen
gesund, glatt wie eine Forelle
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Forelle f. Der Name des in kalten Gewässern lebenden lachsähnlichen Fisches geht auf die Nebenform mhd. forhel, förhel zurück, die unter Akzentverlagerung nhd. Forelle ergibt. Das ältere n-Suffix bewahren Formen wie ahd. for(a)hana (9. Jh.), mhd. forhe(n), außerdem asächs. furhnia, mnd. vȫrne, mnl. voorne, nl. voorn, voren, aengl. forn(e) und mit Ablaut schwed. färna ‘Weißfisch’. Mit lat. porcus ‘Fisch mit Stachelflossen’, griech. pérkē (πέρκη) ‘Flußbarsch’, perknós (περκνός) ‘schwarzblau, dunkelfarbig’ und aind. pṛ́śniḥ ‘gefleckt, bunt’ lassen sich die germ. Namen auf ie. *perk̑-, *prek̑- ‘gesprenkelt, bunt’ zurückführen, so daß die farbigen Rückentupfen die Benennung des Fisches veranlaßt haben. Etymologisch verwandt mit ↗Farbe (s. d.).

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aal Asch Barbe Barsch Gebirgsbach Hecht Karpfen Lachs Makrele Müllerin Renke Rotbarsch Saibling Schlei Schleie Seezunge Stör Süßwasserfisch Wachtel Weißfisch Wels Zander Zanderfilet angeln fangfrisch fischen gebraten geräuchert räuchern Äsche

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Forelle‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nachdem er gestört worden war, flüchtete er mit acht Forellen in einen nahe gelegenen Wald.
Süddeutsche Zeitung, 17.06.2000
Die schönen fetten Forellen transportierten sie mit einem Auto ab.
Bild, 18.08.1999
Was mir aber noch lange zu schaffen machte, war das künftige Verhalten der Forelle.
Carossa, Hans: Eine Kindheit, Frankfurt a. M.: Insel-Verl. 1992 [1922], S. 3
Es stimmt, die Forellen können zubeißen, wenn sie wollen, ordentlich sogar.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 28.08.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Der erste Einschnitt erfolgt am Kopf der Forelle (Bild 56).
Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 74
Zitationshilfe
„Forelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Forelle>, abgerufen am 23.10.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Forechecking
Forecaddie
Före
Fordismus
förderwürdig
Forellenbach
Forellengarn
Forellennetz
Forellenteich
Forellenzucht