Formenlehre, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung For-men-leh-re
Wortzerlegung FormLehre1
eWDG

Bedeutung

fachsprachlich Lehre von den Formen
Beispiele:
die Laut‑ und Formenlehre der Grammatik
die Formenlehre der Geometrie

Typische Verbindungen zu ›Formenlehre‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Formenlehre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Formenlehre‹

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Die musikalische Formenlehre ist zum Verständnis einer Sonate, einer Symphonie unentbehrlich.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 245
Als kleine zweiteilige Liedform ist diese Struktur zu einem Begriff in der Formenlehre geworden.
Gudewill, Kurt: Barform. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 9086
Beispielsweise kann auch hier wieder auf Max Webers materialreiche Formenlehre der ständischen Bildungen verwiesen werden.
Freyer, Hans: Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft, Leipzig u. a.: B.G. Teubner 1930, S. 263
Es ist eine Art Formenlehre des mündlichen Dichtens auf traditioneller Grundlage, durch Weitergabe und Variation.
Die Zeit, 10.06.1966, Nr. 24
Haydn ließ in diesem Opus die barocke Affektenlehre und die klassische Formenlehre miteinander kollidieren - und rang der klassischen Instrumentalmusik so neue Möglichkeiten ab.
Die Welt, 11.07.2001
Zitationshilfe
„Formenlehre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Formenlehre>, abgerufen am 04.03.2021.

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