Fortüne, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung For-tü-ne
DWDS-Verweisartikel

Bedeutung

Synonym zu Fortune

letzte Änderung:

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Fortüne f. ‘Glück, Erfolg’, mhd. fortūne, nhd. Fortun(e) (15. Jh.), Fortüne (18. Jh.), Entlehnung von afrz. frz. fortune ‘Schicksal, Glück, Vermögen’, aus lat. fortūna ‘Schicksal, Glück, Zufall’, ursprünglich lat. Fortūna, Name der römischen Schicksals- und Glücksgöttin.

Thesaurus

Synonymgruppe
Glück  Hauptform · Dusel  ugs. · Fortune  geh., franz. · Fortüne  geh. · Glick  ugs., bayr. · Masel  ugs. · Masen  ugs., österr. · Massel  ugs., jiddisch · Meise  ugs., österr. · Schwein  ugs.
Unterbegriffe
  • (ein) Glück · (ein) unverdientes Glück · (eine) Gnade · (eine) wundersame Fügung · (etwas) hätte nicht besser sein können · (jemand) hätte es nicht besser treffen können · Fügung des Schicksals · Glücksfall · Güte des Schicksals · Segen · glückliche Fügung · glückliche Umstände · glücklicher Umstand · glücklicher Zufall · günstige Umstände  ●  (ein) Geschenk der Götter  fig. · (ein) Gottesgeschenk  fig. · (etwas) hätte nicht besser laufen können  variabel · Geschenk des Himmels  ugs., fig.
Assoziationen
  • (das) Glück auf seiner Seite haben · (das) Glück ist auf jemandes Seite · Glück haben  ●  Schwein haben  sprichwörtlich · (das) Glück ist jemandem hold  geh. · Fortuna lächelt (jemandem)  geh. · Fortuna meint es gut mit  geh., fig.

Typische Verbindungen zu ›Fortüne‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

GeschickBeispielsätze anzeigen bescheidenBeispielsätze anzeigen gehabenBeispielsätze anzeigen mangelndBeispielsätze anzeigen wechselndBeispielsätze anzeigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fortüne‹.

Verwendungsbeispiele für ›Fortüne‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er entwickelte nicht zuletzt deshalb Fortüne, weil er seinen Arbeitern früh das bot, was sie sich andernorts erstreiten mußten.
Süddeutsche Zeitung, 16.01.1999
Wenn einem General die Fortüne fehlt, muß er meistens gehen.
Die Zeit, 14.12.1973, Nr. 51
Dass sie dabei eher mit Fortüne denn mit nautischem Geschick zu Werke gehen, ist leicht belegt.
Die Zeit, 14.06.2006, Nr. 25
Das steht mit 300000 Euro in der Kreide, es hat schon länger wenig Fortüne.
Der Tagesspiegel, 22.09.2003
Politisch hat der Kanzler an diesem sonnigen Wochenende ohnehin zu seiner alten Fortüne wiedergefunden.
Die Welt, 21.06.1999
Zitationshilfe
„Fortüne“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fort%C3%BCne>, abgerufen am 18.10.2021.

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