Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Franken, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Frankens · Nominativ Plural: Franken
Aussprache  [ˈfʀaŋkn̩]
Worttrennung Fran-ken
Wortbildung  mit ›Franken‹ als Binnenglied: Fünffrankenstück
eWDG

Bedeutung

schweizerische Währungseinheit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Franken m. Schweizer Währungseinheit (seit 1850) nach entsprechendem afrz. frz. franc, einer Kürzung aus der Aufschrift mlat. Francorum rex ‘König der Franken’ (vgl. spätlat. Francī ‘die Franken’, s. auch frank) auf den erstmals 1360 unter dem französischen König Johann II. geprägten Goldmünzen.

Typische Verbindungen zu ›Franken‹ (berechnet)

Aufwertung Pappenstiel ausgeben belgisch betraegt betragen bewilligen bewilligt bezahlen budgetiert einsparen erbeuten erhalten erstarkt erwarten fliessen geschätzt investieren investiert kaufen kosten restlich schweizer sparen verdienen verkaufen zahlen überbewertet

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Franken‹.

Verwendungsbeispiele für ›Franken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie erzielte den damals schon als sehr hoch eingeschätzten Preis von 185.000 Franken. [Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 308]
Die fünfhundert Franken, die ich bei mir habe, gehören dir. [Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 203]
Doch für die Franken stand er nicht an erster Stelle. [Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7080]
Die protestantischen Stände in Franken wie im Reich machten die Reform nicht mit. [Die Zeit, 29.12.1999, Nr. 1]
Selbst die wilden Franken, glauben sie, werden Gottes Häuser nicht besudeln. [Die Zeit, 15.07.1999, Nr. 29]
Zitationshilfe
„Franken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Franken#1>.

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Franken, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Frankens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈfʀaŋkn̩]
Worttrennung Fran-ken
formal verwandt mitFranke
Wortbildung  mit ›Franken‹ als Erstglied: Frankenwein · fränkisch  ·  formal verwandt mit: Franke
eWDG

Bedeutung

Name einer Landschaft

Verwendungsbeispiele für ›Franken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie erzielte den damals schon als sehr hoch eingeschätzten Preis von 185.000 Franken. [Kopetzky, Steffen: Grand Tour, Frankfurt am Main: Eichborn 2002, S. 308]
Die fünfhundert Franken, die ich bei mir habe, gehören dir. [Knittel, John: Via Mala, Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1957 [1934], S. 203]
Doch für die Franken stand er nicht an erster Stelle. [Nitschke, August: Frühe christliche Reiche. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7080]
Die protestantischen Stände in Franken wie im Reich machten die Reform nicht mit. [Die Zeit, 29.12.1999, Nr. 1]
Selbst die wilden Franken, glauben sie, werden Gottes Häuser nicht besudeln. [Die Zeit, 15.07.1999, Nr. 29]
Zitationshilfe
„Franken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Franken#2>.

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