Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Frankophobie

Worttrennung Fran-ko-pho-bie
Wortzerlegung franko- Phobie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Abneigung gegen Frankreich, seine Bewohner und seine Kultur, gegen alles Französische

Verwendungsbeispiele für ›Frankophobie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von Frankophobie kann bei Heike Dillmann wahrlich keine Rede sein. [Die Zeit, 16.08.2007, Nr. 34]
Andere argwöhnten, es handele sich bei der ganzen Sache um einen akuten Fall von Frankophobie eines Amerikaners. [Die Welt, 20.10.1999]
Zugegeben, mancherorts steigerte der korsische Despot mit seinen Heeren den Fremdenhaß bis hin zur Frankophobie. [Die Zeit, 13.10.1989, Nr. 42]
Und ein anderes Opfer, Julia Kristeva, konstatiert unter amerikanischen Intellektuellen nach der vergangenen Frankreichbegeisterung heute eine veritable "Frankophobie". [Die Zeit, 10.10.1997, Nr. 42]
Die Italiener üben sarkastische Selbstkritik und haben höchstens Anfälle von Frankophobie, weil sie sich von den Franzosen unterschätzt und geistig kolonisiert fühlen. [Die Zeit, 29.12.1978, Nr. 53]
Zitationshilfe
„Frankophobie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Frankophobie>.

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