Frauengemach, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungFrau-en-ge-mach (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet

Thesaurus

Synonymgruppe
Frauengemach · ↗Harem · ↗Kemenate
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese bisher einzigartigen Stücke der weltlichen Kunst Indiens gehörten wahrscheinlich in ein Frauengemach.
Petech, Luciano: Indien bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 17876
Sie verbrachte ihre Tage und Nächte in den Frauengemächern, kaute Bohnen und schwatzte mit den Sklavinnen.
Die Zeit, 22.09.1955, Nr. 38
Indessen wandelte die Fürstin Helena aus ihren Frauengemächern hervor, einer Göttin an Schönheit gleich.
Döblin, Alfred: Berlin Alexanderplatz, Olten: Walter 1961 [1929], S. 134
Bald nach dem Vorspann kommt der gut aussehende Held aus Bombay über die unendlichen Wüstenhügel gewandert und entdeckt die wunderschöne Heldin in den Frauengemächern.
Die Zeit, 28.10.1999, Nr. 44
Doch jeder in Kandahar weiß, wer die teure Großbaustelle im Zentrum betreibt, wer die Fundamente für viele Gästehäuser, Frauengemächer und weitläufige Innenhöfe gelegt hat.
Süddeutsche Zeitung, 10.08.1998
Zitationshilfe
„Frauengemach“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Frauengemach>, abgerufen am 16.02.2019.

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