Freibankfleisch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungFrei-bank-fleisch
WortzerlegungFreibankFleisch
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dazu ist bekannt, daß nach den EU-Richtlinien vom nächsten Jahr an das Freibankfleisch in der jetzigen Form nicht mehr verkauft werden darf.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.1995
Die Verwendung von Freibankfleisch muß in solchen Geschäftsräumen durch Anschlag deutlich erkennbar gemacht werden.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 03.03.1903
Während des Krieges bekam die deutsche Bevölkerung von dem Freibankfleisch die doppelte Portion auf ihre Marken.
o. A.: Einhundertfünfundvierzigster Tag. Montag, 3. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 33336
Am Ende ziehen Hausbesetzer ein, die gar nichts zahlen, in der Badewanne Kaninchen züchten und im Wohnzimmer über offenem Feuer Freibankfleisch grillen.
Die Zeit, 16.01.1984, Nr. 03
Die Russenernährung wird daher restlos auf Pferde- und Freibankfleisch, die heute in doppelter Menge den Kartenempfängern zur Verfügung gestellt werden, beruhen müssen.
o. A.: Achtundfünfzigster Tag. Mittwoch, 13. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 7606
Zitationshilfe
„Freibankfleisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freibankfleisch>, abgerufen am 11.12.2019.

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