Freibeuterei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Frei-beu-te-rei
Wortzerlegung Freibeuter -ei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
früher Seeräuberei
b)
abwertend skrupellose Gewinnerzielung auf Kosten anderer

Thesaurus

Schifffahrt
Synonymgruppe
Freibeuterei · Freibeutertum · Kaperwesen · Korsarentum · Piratentum · Piraterie · Seeräuberei · Seeräubertum
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Freibeuterei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andere treibt die „Freibeuterei“ an deutschen Stränden „seit Jahren nach Dänemark“. [Die Zeit, 22.09.1978, Nr. 39]
Gibt es eigentlich noch moderne Freibeuterei, Piraterie im staatlichen Auftrag? [Die Welt, 04.09.2003]
Die Selbstherrlichkeit der Gründerjahre wirkte fort in der innenpolitischen Freibeuterei. [Die Zeit, 29.11.1974, Nr. 49]
Die Frauen müssen ihre Stadt verlassen und stoßen nach einem Zwischenspiel weiblicher Freibeuterei zu eben den Partisanen, die sie um ihre Haare gebracht haben. [Die Zeit, 30.09.1960, Nr. 40]
Hier sollte der Marktbeherrscher Wagenbach (auf dem Gebiet der Freibeuterei) doch vielleicht mit dem Hedonisten und dem Publizisten Wagenbach zu Rate gehen. [Die Zeit, 26.09.1980, Nr. 40]
Zitationshilfe
„Freibeuterei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freibeuterei>.

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