Freiexemplar, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Frei-ex-em-plar · Frei-ex-emp-lar
eWDG, 1967

Bedeutung

Verlagswesen Exemplar eines Druckerzeugnisses, das der Verlag kostenlos dem Verfasser, einem Rezensenten, einer Bibliothek überlässt

Verwendungsbeispiele für ›Freiexemplar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann kommen noch rund 7000 Freiexemplare, ganz und gar verschenkte Stücke, dazu.
Bild, 19.07.2003
Die Gäste nehmen ihre Freiexemplare in Empfang und horchen auf.
Süddeutsche Zeitung, 06.06.1995
Früher habe sie als Azubi vor allem versucht, dort Freiexemplare zu bekommen.
Die Zeit, 27.10.2008, Nr. 43
Durch das unpolitische Verlangen der vorgeschriebenen Freiexemplare hat sie die kaum wiedergewonnenen norddeutschen Verleger von Frankfurt für immer verscheucht.
Goldfriedrich, Johann: Geschichte des Deutschen Buchhandels vom Beginn der klassischen Litteraturperiode bis zum Beginn der Fremdherrschaft. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1909], S. 23040
Der Verleger eines Werkes der Tonkunst ist verpflichtet, dem Verfasser die übliche Zahl von Freiexemplaren zu liefern.
o. A.: Gesetz über das Verlagsrecht. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts (Ergänzungslieferung), München: Beck 1997
Zitationshilfe
„Freiexemplar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freiexemplar>, abgerufen am 06.06.2020.

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