Freigrenze, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFrei-gren-ze
WortzerlegungfreiGrenze
Wortbildung mit ›Freigrenze‹ als Letztglied: ↗Steuerfreigrenze
eWDG, 1967

Bedeutung

Höchstgrenze, bis zu der Beträge steuerfrei sind
Beispiel:
die Freigrenze liegt bei ... Euro

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anhebung DM Erhöhung Euro Freibetrag Kleinunternehmer Mark Spekulationsgewinn Verdoppelung Vermögen anheben aufheben bestimmt bisherig drücken einheitlich erhöhen erhöht erlaubt geltend gewiss herabsetzen heraufsetzen steuerlich umsatzsteuerlich vorgesehen zustehen überschreiten übersteigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Freigrenze‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar liegen die künftigen Freigrenzen höher als heute, aber noch längst nicht hoch genug.
Süddeutsche Zeitung, 02.07.2004
In der Tat wurden die Freigrenzen zum letzten Mal vor neun Jahren angehoben.
Die Zeit, 10.09.2001, Nr. 37
Wenigstens machte man mir keine Schwierigkeiten, sie »außerhalb Freigrenze« zu senden.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1942. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1942], S. 233
Das bedeutet fast die Aufzehrung meiner Reserven außerhalb der Freigrenze.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1941. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1941], S. 152
Bei Verheirateten erhöht sich die Freigrenze für den Ehegatten und für jedes Kind unter 18 Jahren jeweils um weitere 5000 Mark.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - S. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 21118
Zitationshilfe
„Freigrenze“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freigrenze>, abgerufen am 23.04.2019.

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