Freiheitsberaubung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Frei-heits-be-rau-bung
eWDG, 1967

Bedeutung

Jura widerrechtliche und vorsätzliche Entziehung der Bewegungsfreiheit
Beispiel:
gegen jmdn. Anzeige wegen Freiheitsberaubung erstatten

Thesaurus

Synonymgruppe
Freiheitsberaubung · ↗Freiheitsentzug
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Freiheitsberaubung‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Freiheitsberaubung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Freiheitsberaubung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gegen seinen Willen dürfen die Ärzte hier niemanden festhalten, das wäre Freiheitsberaubung.
Der Tagesspiegel, 15.03.2002
Ferner geht es zweimal um «sexuellen Missbrauch», «Freiheitsberaubung» und «unsittliches Berühren».
Die Zeit, 18.08.2011 (online)
Aber Freiheitsberaubung im Amt, das schien mir hier eine klare Sache zu sein.
Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1954 - 1974, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1998], S. 174
Man kann doch niemandem verbieten, sein Glück zu machen; das ist eine Art Freiheitsberaubung.
Der Spiegel, 13.12.1993
Auch der strafbaren Freiheitsberaubung hat Breithaupt sich in mehreren Fällen schuldig gemacht.
Friedländer, Hugo: Die Vorkommnisse in der Fürsorgeanstalt Mieltschin. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 20375
Zitationshilfe
„Freiheitsberaubung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freiheitsberaubung>, abgerufen am 28.10.2020.

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