Freilauf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Freilauf(e)s · Nominativ Plural: Freiläufe
Aussprache
WorttrennungFrei-lauf
Grundformfreilaufen
Wortbildung mit ›Freilauf‹ als Erstglied: ↗Freilaufbremse
eWDG, 1967

Bedeutung

bestimmte Kupplung an Fahrrädern, Motorfahrzeugen und Maschinen zur Trennung von Antrieb und angetriebener Achse

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Freilauf · Überholkupplung
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch Kinder haben schließlich ein Recht auf Freilauf und artgerechte Haltung.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.1996
Nur wenn sie den Freilauf nicht bekommen, werden sie aggressiv.
Bild, 07.06.2004
Das Rad, obwohl es keinen Freilauf hatte und der Weg noch eben war, ging wie von selbst.
Benjamin, Walter: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.), Gesammelte Schriften Bd. 4,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1932-1938], S. 290
Durch Einrücken der Außenverzahnung an der Schaltmuffe in die Innenverzahnung des Ringes kann der Freilauf gesperrt werden.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 230
Der Freilauf der Impulse wurde in Regie genommen und durch eine Psychologie der Selbstbeherrschung ersetzt.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 26
Zitationshilfe
„Freilauf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freilauf>, abgerufen am 10.12.2019.

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