Freitag, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFrei-tag (computergeneriert)
Wortbildung mit ›Freitag‹ als Erstglied: ↗Freitagabend · ↗Freitagmorgen · ↗Freitagnachmittag
 ·  mit ›Freitag‹ als Letztglied: ↗Karfreitag  ·  mit ›Freitag‹ als Grundform: ↗freitags
eWDG, 1967

Bedeutung

fünfter Arbeitstag der Woche
siehe auch Dienstag
Freitag, der Dreizehntegilt im Volksaberglauben als Unglückstag
Beispiel:
heute ist Freitag, der Dreizehnte
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Freitag m. Der Wochentag ahd. frī(j)atag (9. Jh.), mhd. vrītac, mnd. mnl. vrīdach, nl. vrijdag, aengl. frīgedæg, engl. Friday ist der Göttin ahd. Frīa, anord. Frigg (Gemahlin Wodans bzw. Odins) gewidmet, deren Name sich an die unter ↗frei (s. d.) genannte Wurzel mit einer usprünglichen Bedeutung ‘Geliebte’ (vgl. aind. priyā́ ‘Liebe, Geliebte’) anschließt. Vorbild der Benennung ist spätlat. Veneris diēs ‘Tag der Venus’ (woraus frz. vendredi, ital. venerdì), da die Rolle der Frīa in der germanischen Mythologie etwa der der römischen Liebesgöttin entspricht.

Thesaurus

Synonymgruppe
Freitag · fünfter Tag der Woche
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Karnevalsfreitag · rußiger Freitag
Assoziationen
  • freitags · immer am Freitag · jeden Freitag
Zitationshilfe
„Freitag“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freitag>, abgerufen am 27.05.2019.

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