Freizügigkeitsverkehr
GrammatikSubstantiv
WorttrennungFrei-zü-gig-keits-ver-kehr (computergeneriert)
WortzerlegungFreizügigkeitVerkehr
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR, Bankwesen Verfahrensweise, nach der Einzahlungen auf Sparbücher und Rückzahlungen von Sparbüchern bei allen Kreditinstituten und Postämtern vorgenommen werden können
Beispiele:
eine Einzahlung, Rückzahlung im Freizügigkeitsverkehr
dieses Sparbuch ist zum Freizügigkeitsverkehr zugelassen
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Postsparkasse ist nicht nur zur Führung von Sparkonten, sondern auch zum Freizügigkeitsverkehr zugelassen, d.h. Spareinlagen können ohne vereinbarte Kündigungsfrist bei jedem Geldinstitut in beliebiger Höhe eingezahlt und abgehoben werden, gleichgültig, von wem das Sparbuch ausgestellt worden ist.
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8697
Zudem erfüllte die D. wichtige Funktionen in Bankverkehr (Geldeinzahlung, Überweisung, Barauszahlung und Auszahlungen im Freizügigkeitsverkehr); insbesondere das Postscheckamt mit Postsparkassenamt in Berlin sowie die Postscheckämter in Dresden, Erfurt, Leipzig und Magdeburg fungierten als umsatzstarke Geldinstitute im Wirtschaftskreislauf der DDR.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - D. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 3009
Zitationshilfe
„Freizügigkeitsverkehr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freizügigkeitsverkehr>, abgerufen am 23.01.2018.

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