Fresko, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Freskos · Nominativ Plural: Fresken
Aussprache
WorttrennungFres-ko (computergeneriert)
HerkunftItalienisch
Wortbildung mit ›Fresko‹ als Erstglied: ↗Freskengemälde · ↗Freskenmalerei · ↗Freskogemälde · ↗Freskomalerei
 ·  mit ›Fresko‹ als Letztglied: ↗Deckenfresko · ↗Wandfresko
eWDG, 1967

Bedeutung

Wandmalerei auf feuchtem Kalkputz
Beispiele:
der Sitzungssaal war mit bunten Fresken geschmückt
der Künstler fügte die Einzelbilder zu einem großen Fresko
die Decken waren in weißer Stukkatur gearbeitet mit kleinen Fresken dazwischen [G. KellerGr. Heinrich4,107]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Fresko n. ‘Wandgemälde’. Zunächst Bezeichnung einer Maltechnik, bei der ein Untergrund von frischem, noch feuchtem Kalkputz verwendet wird (um 1700), dafür auch das verdeutlichende Kompositum Freskomalerei (18. Jh.). Vorbild ist ital. dipingere a fresco ‘auf frischem (Kalk)putz malen’ (ital. fresco ‘frisch; Frische’ ist aus dem Germ. entlehnt, s. ↗frisch). Fresko wird (entsprechend dem ital. fresco) Bezeichnung für ein nach dieser Technik geschaffenes Gemälde (verdeutlichend Freskogemälde, 18. Jh.). Daneben begegnet im 19. Jh. Fresque, Freske f. als Entlehnung des gleichfalls aus dem Ital. hervorgegangenen frz. fresque. Der dazu gebildete Plur. Fresken wird weit häufiger gebraucht als der Sing. und wird auch als Plur. von Fresko aufgefaßt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Fresko · ↗Freskomalerei · Frischmalerei
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch schon bald gab es Kritik an den religiös-romantischen Fresken, und die Gegner wurden über die Jahrzehnte immer lauter.
Die Zeit, 03.10.2012 (online)
Leider ist nur noch ein Teil der herrlichen Fresken erhalten.
Der Tagesspiegel, 26.06.1998
Ihre kunstgeschichtliche Bedeutung erhält sie vor allem durch ihre umfangreiche Ausstattung mit Fresken.
o. A. [H. B.]: Sixtinische Kapelle. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1978]
Mit Fresken war nur der Palast von Knossos reichlicher ausgeschmückt.
Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 20386
Einflüsse werden in Inhalt, Gestaltung und Technik der Fresken sichtbar.
o. A.: Lexikon der Kunst - Q. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 5453
Zitationshilfe
„Fresko“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fresko#1>, abgerufen am 25.08.2019.

Weitere Informationen …

Fresko, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Freskos · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungFres-ko (computergeneriert)
HerkunftItalienisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Textilindustrie leichtes, strapazierfähiges Kammgarngewebe in Leinwandbindung
Beispiel:
ein Anzug, Kostüm aus Fresko
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Fresko n. ‘Wandgemälde’. Zunächst Bezeichnung einer Maltechnik, bei der ein Untergrund von frischem, noch feuchtem Kalkputz verwendet wird (um 1700), dafür auch das verdeutlichende Kompositum Freskomalerei (18. Jh.). Vorbild ist ital. dipingere a fresco ‘auf frischem (Kalk)putz malen’ (ital. fresco ‘frisch; Frische’ ist aus dem Germ. entlehnt, s. ↗frisch). Fresko wird (entsprechend dem ital. fresco) Bezeichnung für ein nach dieser Technik geschaffenes Gemälde (verdeutlichend Freskogemälde, 18. Jh.). Daneben begegnet im 19. Jh. Fresque, Freske f. als Entlehnung des gleichfalls aus dem Ital. hervorgegangenen frz. fresque. Der dazu gebildete Plur. Fresken wird weit häufiger gebraucht als der Sing. und wird auch als Plur. von Fresko aufgefaßt.

Thesaurus

Synonymgruppe
Fresko · ↗Freskomalerei · Frischmalerei
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Altarbild Arenakapelle Glyptothek Ikone Kaisersaal Kapelle Karton Klosterkirche Kreuzgang Mosaik Oberkirche Palazzo Relief Restaurierung Stanze Stuck Stukkatur Tafelbild ausgeführt erhalten farbenfroh freigelegt freilegen gotisch monumental pompejanisch restaurieren restauriert romanisch schmücken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fresko‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch schon bald gab es Kritik an den religiös-romantischen Fresken, und die Gegner wurden über die Jahrzehnte immer lauter.
Die Zeit, 03.10.2012 (online)
Leider ist nur noch ein Teil der herrlichen Fresken erhalten.
Der Tagesspiegel, 26.06.1998
Ihre kunstgeschichtliche Bedeutung erhält sie vor allem durch ihre umfangreiche Ausstattung mit Fresken.
o. A. [H. B.]: Sixtinische Kapelle. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1978]
Mit Fresken war nur der Palast von Knossos reichlicher ausgeschmückt.
Schachermeyr, Fritz: Ursprung und Hintergrund der griechischen Geschichte. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 20386
Einflüsse werden in Inhalt, Gestaltung und Technik der Fresken sichtbar.
o. A.: Lexikon der Kunst - Q. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1993], S. 5453
Zitationshilfe
„Fresko“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fresko#2>, abgerufen am 25.08.2019.

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