Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fressgier, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Fressgier · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Fress-gier
Ungültige Schreibung Freßgier
Rechtschreibregel § 2
Wortbildung  mit ›Fressgier‹ als Erstglied: fressgierig
eWDG

Bedeutung

Gier zu fressen
Beispiele:
die unersättliche Fressgier des Tigers
der hungrige Wolf fällt in seiner Fressgier sogar Menschen an

Thesaurus

Synonymgruppe
Fressgier · Fresssucht · Gefräßigkeit
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Fressgier‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und sogar der fette Olmo, der schon nicht mehr ins Haus passte, lässt von seiner Fressgier. [Süddeutsche Zeitung, 22.11.2001]
An Freßgier und Blutdurst steht er dem Tiger kaum nach. [Hagenbeck, John u. Ottmann, Victor: Südasiatische Fahrten und Abenteuer, Dresden: Deutsche Buchwerkstätten 1924 [1924], S. 28]
Um ihn vor den Folgen seiner Freßgier zu schützen, sagen die Gelehrten. [Die Zeit, 22.12.1998, Nr. 53]
Wenn man indessen die Freßgier als erblich anerkennt, dann können sich natürlich nahezu alle Freßsäcke (zumindest die von Adel) auf Karl den Großen berufen. [Die Zeit, 11.02.1974, Nr. 06]
Der Reiz des Fremden steigert die Freßgier und die Ängste zugleich. [Die Zeit, 03.12.1993, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Fressgier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fressgier>.

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