Fressgier, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFress-gier (computergeneriert)
Ungültige SchreibungFreßgier
Rechtschreibregeln§ 2
Wortbildung mit ›Fressgier‹ als Erstglied: ↗fressgierig
eWDG, 1967

Bedeutung

Gier zu fressen
Beispiele:
die unersättliche Fressgier des Tigers
der hungrige Wolf fällt in seiner Fressgier sogar Menschen an

Thesaurus

Synonymgruppe
Fressgier · ↗Fresssucht · ↗Gefräßigkeit
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und sogar der fette Olmo, der schon nicht mehr ins Haus passte, lässt von seiner Fressgier.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2001
An Freßgier und Blutdurst steht er dem Tiger kaum nach.
Hagenbeck, John u. Ottmann, Victor: Südasiatische Fahrten und Abenteuer, Dresden: Deutsche Buchwerkstätten 1924 [1924], S. 28
Um ihn vor den Folgen seiner Freßgier zu schützen, sagen die Gelehrten.
Die Zeit, 22.12.1998, Nr. 53
Wenn man indessen die Freßgier als erblich anerkennt, dann können sich natürlich nahezu alle Freßsäcke (zumindest die von Adel) auf Karl den Großen berufen.
Die Zeit, 11.02.1974, Nr. 06
Die seit dem 16. Jahrhundert bezeugte derbe Redensart spielt auf die Freßgier der Schweine an und besitzt Schimpfwortgeltung.
Röhrich, Lutz: Schwein. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20754
Zitationshilfe
„Fressgier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fressgier>, abgerufen am 16.10.2019.

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