Fresswelle

Worttrennung Fress-wel-le
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

salopp sich (nach einer Zeit der Entbehrung) in der Allgemeinheit für kürzere Zeit ausbreitende Sucht nach gutem u. reichlichem Essen

Verwendungsbeispiele für ›Fresswelle‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Englisch wird nicht über uns hinwegschwappen wie die Freßwelle oder die Spaßwelle.
Süddeutsche Zeitung, 10.07.1999
In Freßwellen schiebt sich der Schleimpilz durch die engen Gänge des Labyrinths.
Die Welt, 24.11.2004
Und Gewöhnung braucht gerade bei Nahrungsmitteln eine längere Zeit, als die seit der schlichten „Freßwelle“ vergangene.
Die Zeit, 29.07.1966, Nr. 31
Diese einfache physiologische Grundregel vermochten viele in der Freßwelle der fünfziger Jahre hochstrapazierte Organismen nicht in ausreichendem Maße einzuhalten.
Hars, Wolfgang: Nichts ist unmöglich! Lexikon der Werbesprüche, München: Piper 2001 [1999], S. 212
Die Bundesrepublik hatte ihr Wirtschaftswunder und ihr Fräuleinwunder, die Reisewelle und die Freßwelle gehabt, und nun hat sie auch eine Seele.
konkret, 1981
Zitationshilfe
„Fresswelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fresswelle>, abgerufen am 27.05.2020.

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