Freund-Feind-Denken

WorttrennungFreund-Feind-Den-ken
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Soziologie schematische Klassifizierung von Mitmenschen unter dem alleinigen Gesichtspunkt der Freundschaft oder Feindschaft

Typische Verbindungen
computergeneriert

ausgeprägt primitiv

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Freund-Feind-Denken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Ringen um Macht ist Freund-Feind-Denken eben recht kräftig ausgeprägt.
Der Tagesspiegel, 27.12.2000
Es gerät damit auch das Tabu des Freund-Feind-Denkens ins Wanken.
Die Zeit, 25.02.1991, Nr. 08
Aber seit einiger Zeit ist bei Familie Schröder ein Freund-Feind-Denken ausgebrochen.
Süddeutsche Zeitung, 30.01.2001
Die Behandlung von Themen wie Solidarität, sozialistische Staatengemeinschaft, Krieg und Apartheid folgte einem festgefügten Freund-Feind-Denken.
Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 106
Bei den Jungen, kritisiert das frühere JU-Bundesvorstandsmitglied Wulf Schönbohm, gebe es "platten Neo-Konservativismus" und "simples Freund-Feind-Denken".
Der Spiegel, 13.07.1981
Zitationshilfe
„Freund-Feind-Denken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Freund-Feind-Denken>, abgerufen am 12.12.2019.

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