Freundfeind, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFreund-feind (computergeneriert)
WortzerlegungFreundFeind
eWDG, 1967

Bedeutung

jmd., dem man sowohl freundschaftliche als auch feindselige Gefühle entgegenbringt
Beispiel:
Hier ... vernahm er [Rousseau] vom Tode Voltaires, seines großen Kollegen und Freundfeindes [Feuchtw.Narrenweisheit121]
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sportlich unterhaltsamer wäre es, Schuster mit seinen Freundfeinden beim Ballspiel zuzuschauen.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.1995
Der war aus seiner Sicht zu dicht dran an dem Freundfeind Franz Josef Strauß.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2003
Truman Capote mag der bessere Schriftsteller gewesen sein, an Produktivität konnte er es mit seinem Freundfeind Mailer nicht aufnehmen.
Die Welt, 31.01.2003
Seinen Freundfeind da Ponte will er durch einen fein gesponnenen Coup ausstechen, "ein kleiner, böser Theatergedanke" wächst sich aus zu einer beherrschenden Intrige.
Der Tagesspiegel, 02.02.2001
Und als im neunten Stock Ludwig Schanz zustieg, grinste Diehl, locker wie einer, der den Sieg in der Tasche hat, den Freundfeind gelassen an.
Delius, Friedrich Christian: Ein Held der inneren Sicherheit, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1981, S. 127

Worthäufigkeit

selten häufig

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