Friedensfahrer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFrie-dens-fah-rer
WortzerlegungFriedenFahrer
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR Radrennfahrer, der an der Friedensfahrt teilnimmt
Beispiel:
die Bevölkerung bereitete den Friedensfahrern überall einen herzlichen Empfang

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die lose Verbindung zu einem Cousin, einem ehemaligen „Friedensfahrer“, der 1964 in den Westen geflüchtet war.
Die Zeit, 27.07.1990, Nr. 31
Durch Ihre Unterstützung war es möglich, den Empfang der Friedensfahrer in Berlin sowie ihren Aufenthalt zu einem großen Erlebnis werden zu lassen.
Alex-Spiegel, 1958, Nr. 12
Die Friedensfahrer bekommen in der jugoslawischen Botschaft in Budapest ein Visum, gültig bis Ende des Monats.
Der Tagesspiegel, 25.04.1999
In Montgomery, aber auch in anderen Städten, wurden diese Friedensfahrer von Leuten verprügelt, die von Ku-Klux-Klan-Führern dazu angestiftet worden waren.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1961]
Wenn die »Friedensfahrer« vorbeikamen, fiel für die Schulkinder der Unterricht aus, und Millionen Zuschauer säumten die Strecke.
Herbst, Andreas u. a.: Lexikon der Organisationen und Institutionen - F. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 3268
Zitationshilfe
„Friedensfahrer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Friedensfahrer>, abgerufen am 19.11.2019.

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