Friedenspropaganda, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFrie-dens-pro-pa-gan-da
WortzerlegungFriedenPropaganda
eWDG, 1967

Bedeutung

DDR
Beispiel:
Friedenspropaganda betreiben

Typische Verbindungen
computergeneriert

sowjetisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Friedenspropaganda‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Listig düpierte sie die Friedenspropaganda des Regimes, indem sie diese aufnahm und zugleich autonom umdeutete.
Die Zeit, 04.08.2004, Nr. 32
Ich will auch noch anerkennen, daß durch die wochenlange maßlose und maßlos verlogene »Friedenspropaganda«, der kein gedrucktes oder gesprochenes Wort gegenüberstand, Millionen besoffen gemacht wurden.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1933. In: ders., Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1933], S. 61
Die Haltung zur Friedenspropaganda hatte in der DDR rasch lebenspraktische Konsequenzen.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.2004
Die sogenannte Friedenspropaganda der Sowjetunion versuche nur die Weltöffentlichkeit irrezuleiten.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1951]
Die Deutschen wußten, daß dieser Mann genug Einfluß hatte, um mit seiner Friedenspropaganda den Kriegswillen der Russen zu schwächen.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 175
Zitationshilfe
„Friedenspropaganda“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Friedenspropaganda>, abgerufen am 17.11.2019.

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