Friedlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungFried-lo-sig-keit
Wortzerlegungfriedlos-igkeit
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
entsprechend der Bedeutung von friedlos (Lesart 1)
Beispiel:
die Friedlosigkeit seines Daseins
2.
entsprechend der Bedeutung von friedlos (Lesart 2)
Beispiel:
die Friedlosigkeit des Geächteten

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Geschichte Jerusalems freilich ist durch die Jahrhunderte eine Geschichte der Friedlosigkeit gewesen.
Die Zeit, 21.12.1973, Nr. 52
Er weitet den Kreis der Friedlosigkeit, er spielt mit Gefühlen, statt Vernunft zu wecken.
Süddeutsche Zeitung, 28.05.2002
Eine Friedensbewegung steuert Erkenntnisse über die innere Friedlosigkeit des modernen Menschen bei, die auf alle gesellschaftlichen Einrichtungen durchgeschlagen sei, sogar aufs nationale Verteidigungswesen.
o. A.: MORAL - DAS GUTE GEWISSEN DER KLASSENGESELLSCHAFT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1986]
Auch in der Debatte um die Wurzeln von Friedlosigkeit und Gewalttätigkeit wird darauf kaum eingegangen.
Der Tagesspiegel, 23.12.2000
Friedlosigkeit im Gemüt bedeutet naturgesetzlich eintretende Zerrissenheit im Körper, also Krankheit.
Riemkasten, Felix: Yoga für Sie, Gelnhausen: Schwab 1966 [1953], S. 71
Zitationshilfe
„Friedlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Friedlosigkeit>, abgerufen am 15.10.2019.

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