Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Fronhof, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Fronhof(e)s · Nominativ Plural: Fronhöfe
Worttrennung Fron-hof
Wortzerlegung Fron1 Hof
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Hof einer Herrschaft, der Frondienst entgegennahm

Typische Verbindungen zu ›Fronhof‹ (berechnet)

assenheimer augsburger hanauer

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Fronhof‹.

Verwendungsbeispiele für ›Fronhof‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es erstreckt sich einmal mit der Siedlung Fronhof zum Rhein hin und andererseits die Friedhofstraße entlang bis zur Kirche. [Die Zeit, 09.01.1950, Nr. 02]
Die deutschen Kaiser des Mittelalters hatten keine feste Residenz, sondern Fronhöfe. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 03.03.1931]
Für diese Fälle bilden die Typen die spezialisierten oder spezifizierten Naturalleistungsordnungen von Fronhöfen, Grundherrschaften und anderen Großhaushaltungen. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 61]
Denn im Hofgarten und im Fronhof, vor der Stadtbibliothek und am Prinzregentenplatz werden keine Blumenzwiebeln mehr gepflanzt. [Süddeutsche Zeitung, 16.04.2003]
Er ist ja nicht wie etwa ein mittelalterlicher Fronhof Selbstversorger. [Die Zeit, 14.08.1947, Nr. 33]
Zitationshilfe
„Fronhof“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fronhof>.

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