Fruchtbarkeitskult, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungFrucht-bar-keits-kult
WortzerlegungFruchtbarkeitKult
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Volkskunde Kult bei Naturvölkern zur Verehrung und Steigerung der Fruchtbarkeit von Pflanze, Tier und Mensch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Endlich gibt es noch die Fruchtbarkeitskulte in den nördlichen Teilen des Nordterritoriums.
Bingle, E. J.: Australien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 28822
Hier offenbart der Orient eine Sinnlichkeit, die ihre Wurzeln in vorarabischer Zeit hat, in uralten Fruchtbarkeitskulten.
Süddeutsche Zeitung, 29.08.1998
Fruchtbarkeitskulte sind in allen präkolumbianischen Kulturen prominent, hat doch die Kultivierung der meisten Nutzpflanzen hier ihren Ursprung.
Der Tagesspiegel, 23.04.1999
Die Vermischung des Tones mit Getreidekörnern deutet auf die Verwendung dieser Frauenfigürchen im Fruchtbarkeitskult hin.
o. A.: Lexikon der Kunst - L. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 23178
Wie durch eine geöffnete Schleuse strömt damit in die Spekulation des christlichen Abendlandes der Fruchtbarkeitskult ältester Zeiten wieder ein.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 124
Zitationshilfe
„Fruchtbarkeitskult“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Fruchtbarkeitskult>, abgerufen am 12.12.2019.

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