Funktionsbedingung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Funktionsbedingung · Nominativ Plural: Funktionsbedingungen
WorttrennungFunk-ti-ons-be-din-gung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gewiss, dafür ließen sich die Funktionsbedingungen der Marktwirtschaft verantwortlich machen.
Die Zeit, 20.10.1999, Nr. 42
Bildung ist eben nicht nur demokratisches Bürgerrecht, sondern zugleich Funktionsbedingung demokratischer Gesellschaftsordnungen und komplexer Wirtschaftssysteme.
Der Spiegel, 03.07.1995
Hier wird das Individuum gemäß den Funktionsbedingungen (der moralischen Integration) der Gesellschaft beurteilt.
Heinz, Walter R.: Entfremdung. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 1007
Und damit erscheint der Sozialstaat nicht länger als Hindernis sondern vielmehr als Funktionsbedingung der Welthandelsgesellschaft.
Süddeutsche Zeitung, 31.01.2002
Die NATO ist also aus ungleichen Partnern mit unterschiedlichen imperialistischen Interessen und Fähigkeiten zusammengesetzt; und diese "Asymmetrie" ist ihre entscheidende Funktionsbedingung.
o. A.: DIE UNGLEICHEN BÜNDNISSYSTEME BEidERSEITS DES "EISERNEN VORHANGS". In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1988]
Zitationshilfe
„Funktionsbedingung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Funktionsbedingung>, abgerufen am 16.12.2019.

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