Furchung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungFur-chung
Wortzerlegungfurchen-ung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Biologie als erster Abschnitt der Embryonalentwicklung gesetzmäßig vor sich gehende Teilung der Eizelle, wobei durch Längs- u. Querteilungen stets kleiner werdende Zellen entstehen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ei total

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Furchung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es nimmt also in den Zellen die Spezialisierung mit dem Fortschreiten der Furchung zu.
Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 952
Das noch vollkommen nahrungsdotterfreie Ei durchläuft nach der Befruchtung eine regelmäßige, totale Furchung.
Reinhardt, Ludwig: Vom Nebelfleck zum Menschen, München: Reinhardt 1909, S. 235
Daher gelten die Furchung und die Anzahl der Windungen in der Großhirnrinde als Maß für die Anzahl untereinander verschalteter Neuronen.
Die Welt, 05.07.2004
Andererseits kann die Vielteilung aber auch in ähnlicher Weise wie bei der totalen Furchung eines tierischen Eies verlaufen.
Grell, Karl G.: Protozoologie, Berlin u. a.: Springer 1956, S. 80
Der nach einer IVF entstandene Embryo bleibt drei Tage in einem Kulturmedium, ehe ihm eine oder zwei Blastomeren, durch Furchung entstandene Zellen, entnommen werden.
Der Tagesspiegel, 30.05.2001
Zitationshilfe
„Furchung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Furchung>, abgerufen am 18.11.2019.

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