Futterplatz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungFut-ter-platz
WortzerlegungFutter1Platz
eWDG, 1967

Bedeutung

Stelle, wo Tiere gefüttert werden
Beispiele:
einen Futterplatz für Wild anlegen
der Futterplatz der Schwäne, Enten
umgangssprachlich, bildlich leichte, einträgliche Stellung, Stellungen
Beispiel:
Gleichzeitig aber / Verbessern sie [die guten Leute] den, der sie ansieht und den / Sie ansehen. Nicht indem sie einem helfen / Zu Futterplätzen [BrechtGedichte55]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Entfernung angestammt anlegen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Futterplatz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ihre Aggressionen beschränkten sich nicht darauf, den besten Futterplatz zu erwischen.
Die Zeit, 13.04.1973, Nr. 16
Wer jetzt jung ist, darf nicht damit rechnen, je an die Futterplätze vorgelassen zu werden.
Süddeutsche Zeitung, 08.10.1997
Der Futterplatz muß also dementsprechend eingerichtet und, wenn nötig, durch eine untergelegte Platte "störungsfrei" gemacht werden.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 433
In regelmäßigen Abständen kehrt jede Affenherde dann immer wieder zu den gleichen Futterplätzen zurück.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 188
Wir werden im Sommer Trinkplätze und im Winter Futterplätze errichten.
Böttner, Johannes: Gartenbuch für Anfänger, Frankfurt (Oder) u. a.: Trowitsch & Sohn 1944 [1895], S. 318
Zitationshilfe
„Futterplatz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Futterplatz>, abgerufen am 07.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Futterpflanze
Futterpaket
futterneidisch
Futterneid
Futternapf
Futterration
Futterraufe
Futterreißer
Futterroggen
Futterrübe