Gärungsprodukt, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungGä-rungs-pro-dukt (computergeneriert)
WortzerlegungGärungProdukt
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bei einer Gärung entstehender Stoff
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Antike hielt man die Pilze für ein Gärungsprodukt der Erde nach starken Regengüssen.
Röhrich, Lutz: Pilz. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 8104
Auch die Gärungsprodukte Ethanol und Milchsäure lassen sich nach einiger Zeit im Gewebe anaerob atmender Pflanzen nachweisen.
Nultsch, Wilhelm: Allgemeine Botanik, Stuttgart: Thieme 1986 [1964], S. 291
Aber immer war da auch eine dunkle Seite, ist das Gärungsprodukt der Weintraube fleißig und gemein verpantscht, verwässert und veredelt worden.
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2001
Die Aminosäure sei wie üblich in einem Fermentationsverfahren mit dem Bakterium Amyloliquefaciens hergestellt und das Gärungsprodukt anschließend mit Aktivkohle gefiltert worden.
Die Zeit, 26.10.1990, Nr. 44
Von Essig ist der Wein- oder Obstessig als natürliches Gärungsprodukt basenüberschüssig, fermenthaltig und gegenüber Ersatzstoffen zu bevorzugen.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 138
Zitationshilfe
„Gärungsprodukt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gärungsprodukt>, abgerufen am 21.09.2017.

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