Götterliebling, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGöt-ter-lieb-ling
WortzerlegungGottLiebling
eWDG, 1969

Bedeutung

gehoben
Beispiel:
Dschemal Pascha haßte ... den anmutigen Götterliebling [WerfelMusa Dagh397]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Künstlern wird nicht ganz zu Unrecht nachgesagt, sie gehörten auch diesbezüglich zu den Götterlieblingen.
Süddeutsche Zeitung, 29.04.1998
Kritiker priesen ihn als "letzten Helden alter Schule", als "Götterliebling", als "Gottesgeschenk an das deutsche Theater".
Die Welt, 29.12.2003
Um derart abgrundtief verlieren zu können, muß einer den Nimbus des quasi unbesiegbaren Götterlieblings erreicht haben.
Süddeutsche Zeitung, 27.05.1999
Die FAZ hat ihn zum „Götterliebling" ausgerufen und fühlte sich durch ihn an das erste furiose Auftreten des jungen Hugo von Hofmannsthal erinnert.
Die Zeit, 07.10.1994, Nr. 41
Er erschien den Nachgeborenen als ein von niederen Naturen verfolgter Götterliebling.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 310
Zitationshilfe
„Götterliebling“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Götterliebling>, abgerufen am 20.10.2019.

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