Gabardine, der oder die

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gabardines · wird nur im Singular verwendet
GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gabardine · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungGa-bar-di-ne (computergeneriert)
HerkunftHerkunft unsicher
eWDG, 1967

Bedeutung

diagonal geripptes, haltbares Gewebe aus Wolle oder Baumwolle für Mäntel, Anzüge und Kleider
Beispiel:
ein Mantel aus Gabardine
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gabardine m. f. ‘feingerippter Mantel- oder Kleiderstoff’. Anfang des 20. Jhs. wird gleichbed. frz. gabardine übernommen. Die Ende des 19. Jhs. aufgekommene Stoffbezeichnung knüpft wohl an älteres frz. gavardine ‘Jacke mit Kapuze’ an, das aus span. gabardina entlehnt ist, einer Kreuzung von span. gabán ‘Mantel mit Kragenkappe’ (aus arab. qabā’ ‘Art Oberkleid’) und aspan. tavardina ‘kurzer Bauernmantel’ (vgl. FEW 19, 73 f.). Weniger wahrscheinlich ist Herleitung aus mhd. wallevart ‘Wallfahrt’, danach ‘Pilgerrock’.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich habe damals die beste und teuerste Variante ausgewählt, doch später hat die Polizeiführung aus Kostengründen auch billigere Gabardine verwendet.
Der Tagesspiegel, 24.11.2002
Ferner waren erstmalig Anzugstoffe in leichten Tropicals und Gabardine aus Mischungen mit 55 v. H. „Diolen“ und 45 v. H Wolle zu sehen.
Die Zeit, 05.05.1955, Nr. 18
Aujard zeigte die beste Version des neuen Trenchcoats aus zweifarbig gezwirnten feinem Gabardine.
Die Zeit, 20.04.1973, Nr. 17
Zitationshilfe
„Gabardine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gabardine>, abgerufen am 18.10.2019.

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