Gaffel, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gaffel · Nominativ Plural: Gaffeln
Aussprache 
Worttrennung Gaf-fel
Wortbildung  mit ›Gaffel‹ als Erstglied: ↗Gaffelschoner · ↗Gaffelsegel
eWDG, 1967

Bedeutung

Seemannssprache Segelstange, die mit einer Gabel am Mast beweglich angebracht ist und ein trapezförmiges Segel trägt
Beispiel:
das Tuch hing schlaff von der Gaffel nieder [ Hausm.Abel15]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gaffel · Gaffelsegel
Gaffel f. ‘den Schiffsmast gabelförmig umspannendes Rundholz, an dem das Segel aufgezogen wird’. In der seemännischen Bedeutung ‘gabelförmige Segelstange’ begegnen nd. Gaffel, nl. gaffel, die genauen lautlichen Entsprechungen von nhd.Gabel (s. d.), seit dem 18. Jh. in hd. Texten (zuvor, 17. Jh., in gleicher Bedeutung hd. Gabel). Gaffelsegel n. ‘an der Gaffel angebrachtes trapezförmiges Segel’ (um 1800).

Typische Verbindungen zu ›Gaffel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gaffel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gaffel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Damit wir wenigstens ein Mal nur das Knatschen der Gaffeln und den Wind in den Wanten hören, stellt Wim den Motor ab.
Der Tagesspiegel, 08.06.2001
Der setzte er seine kurländische Flagge mit einem schwarzen Taschenkrebs auf feuerrotem Grund in die Gaffeln und schickte Kurlands Armada los.
Die Zeit, 17.02.1986, Nr. 07
Zitationshilfe
„Gaffel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gaffel>, abgerufen am 26.11.2020.

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