Gams, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Wortbildung  mit ›Gams‹ als Erstglied: ↗Gamswurz
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Jägersprache, landschaftlich Gämse
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gemse · Gams · Gamsbart
Gemse f. ziegenähnliches Horntier des Hochgebirges, dessen Name wohl aus einer untergegangenen Alpensprache stammt. Er ist erhalten in der Entlehnung spätlat. camox (vgl. ital. camozza, span. gamuza), wozu ahd. *gamuʒ passen würde, das sich aus mhd. gamʒ, nhd. (tirol. bair.) Gams f. erschließen läßt. Das daneben mit anderem Suffix bezeugte ahd. gamiʒa (Hs. 13. Jh.) ergibt mhd. gemeʒe, nhd. Gemse. Gamsbart m. ‘gebündelte Rückenhaare des Gemsbocks als Hutschmuck’ (19. Jh.).

Thesaurus

Zoologie
Synonymgruppe
Gamsen · ↗Gämse · Gämsen  ●  Gams  Jägersprache · ↗Gamswild  Hauptform
Assoziationen
  • Gamsen · ↗Gämse · Gämsen  ●  Gams  Jägersprache · ↗Gamswild  Hauptform
  • Gamsen · ↗Gämse · Gämsen  ●  Gams  Jägersprache · ↗Gamswild  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›Gams‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gams‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gams‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder hätte er, für einen Wildschütz eine grauenvolle Demütigung, die Gams nur gestreift?
Süddeutsche Zeitung, 29.03.1994
Oft gibt der Gletscher erst nach Jahren die übermütige Gams, den leichtsinnigen Wanderer frei.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1994
Auch Hirsch und Gams äsen; Wildsau und Fuchs hingegen "fressen".
Die Zeit, 27.03.1995, Nr. 13
Die Gams quittierte das Kegelspitz-Geschoss (10,7 g) mit einem kurzen Rucken und blieb nach kurzer Todesflucht schlegelnd liegen.
Die Welt, 23.06.2001
Zitationshilfe
„Gams“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gams>, abgerufen am 21.06.2021.

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