Gastrolle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungGast-rol-le
WortzerlegungGast1Rolle2
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich vorübergehende Anwesenheit
Beispiel:
nach einer kurzen Gastrolle in einer Dolmetschertruppe wurde er von jedem Truppendienst befreit
eine Gastrolle gebenvorübergehend anwesend, tätig sein
Beispiele:
gewisse Zugvögel geben im Herbst für ein paar Wochen hier eine kurze Gastrolle, ehe sie nach dem Süden weiterziehen
umgangssprachlich, spöttisch sie hatte in dem Betrieb nur eine kurze Gastrolle gegeben, dann verschwand sie wieder

Typische Verbindungen
computergeneriert

ARD-Serie Lindenstraße Serie klein kurz spielen übernehmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gastrolle‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur so kann er seine Gastrolle ablegen und Verantwortung als Vater spüren.
Bild, 08.01.2001
Lachend verneinte er die Frage, ob ihn eine kleine Gastrolle reizen würde.
Die Welt, 22.01.2004
Wie schätzen Sie nach Ihrer siebenjährigen Gastrolle das Goethe-Institut insgesamt ein?
Die Zeit, 20.08.1976, Nr. 35
Auf literarischem Gebiete ist die Gastrolle der Nyland-Leute im Verlag zu erwähnen.
Diederichs, Eugen: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1927], S. 23389
Dagegen haben die Steinsetzmeister und Bildhauer überwiegend nur Gastrollen gegeben, ebenso die meisten Maler.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 1019
Zitationshilfe
„Gastrolle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gastrolle>, abgerufen am 19.10.2019.

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