Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gattin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gattin · Nominativ Plural: Gattinnen
Aussprache  [ˈgatɪn]
Worttrennung Gat-tin
Wortzerlegung Gatte -in1
Wortbildung  mit ›Gattin‹ als Letztglied: Diplomatengattin · Ehegattin
ZDL-Verweisartikel

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Gatte
Beispiele:
Gattin Mireille will nach 40 Jahren Ehe die Scheidung einreichen. [Der Tagesspiegel, 24.09.2004]
Die Gattinnen der großen Hindu‑Götter bleiben verhältnismäßig farblos und erhalten als Frauen die Attribute ihrer Gatten. [Olbrich, Harald (Hg.): Lexikon der Kunst. Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 29507]
Den Gattinnen und Töchtern des Bürgertums stand bei wachsendem wirtschaftlichem Wohlstand mehr Freizeit zur Verfügung, auch die Bildungsvoraussetzungen verbesserten sich spürbar. [Wittmann, Reinhard: Geschichte des deutschen Buchhandels. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1991], S. 8083]
Der Stadtverordnete […] begeht heute mit seiner Gattin das Fest der silbernen Hochzeit. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 11.03.1917]

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Angetraute · Ehegattin · Frau · Gattin · frisch Vermählte  ●  Ehefrau  Hauptform · Alte  derb · Ehegemahlin  geh. · Ehegespons  geh. · Eheweib  geh. · Gebieterin  geh., ironisch · Gemahlin  geh. · Gespons  geh., veraltet · Olle  derb · Weib  derb · bessere Hälfte  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Gattin‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gattin‹.

Zitationshilfe
„Gattin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gattin>.

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