Gattungsbegriff

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGat-tungs-be-griff
WortzerlegungGattungBegriff
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

mehrere Artbegriffe zusammenfassender Begriff

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Gattungsbegriff · ↗Gattungsbezeichnung · ↗Gattungsname  ●  ↗Appellativ  fachspr. · ↗Appellativum  fachspr., lat.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bezeichnung Verwendung abstrakt allgemein mehrteilig verwenden

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gattungsbegriff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So war es gut, den Gattungsbegriff in diesem Band konsequent zu verabschieden.
Die Zeit, 23.11.1984, Nr. 48
Der Name ist zumindest in den Niederlanden zu einem Gattungsbegriff geworden.
Süddeutsche Zeitung, 18.03.2000
Wenig später freilich, mit der Durchsetzung des Begriffs Schlager als Gattungsbegriff, kam er gänzlich außer Gebrauch.
Worbs, Hans Christoph: Schlager. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 6432
Dabei lassen sich die Spätwerke nicht restlos in den konventionellen Gattungsbegriffen unterbringen.
Lippmann, Friedrich u. a.: Mozart. In: Blume, Friedrich (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 35821
Aber kein Gattungsbegriff hat als solcher »typischen« Charakter und einen reinen gattungsmäßigen »Durchschnitts«-Typus gibt es nicht.
Weber, Max: Die "Objektivität" sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Tübingen: Mohr 1922 [1904], S. 194
Zitationshilfe
„Gattungsbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gattungsbegriff>, abgerufen am 14.10.2019.

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