Gattungsname, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungGat-tungs-na-me (computergeneriert)
WortzerlegungGattungName
eWDG, 1967

Bedeutung

Biologie
Beispiel:
der Gattungsname dieser Tiere, Pflanzen

Thesaurus

Linguistik/Sprache
Synonymgruppe
Gattungsbegriff · ↗Gattungsbezeichnung · Gattungsname  ●  ↗Appellativ  fachspr. · ↗Appellativum  fachspr., lat.
Oberbegriffe
Antonyme

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gerade das ist mehr als alles andere angetan, den wahren Sinn ästhetischer Gattungsnamen ins rechte Licht zu setzen.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 215
Seine „lyrischen Dramen“ weisen sich durch diesen Gattungsnamen, der im Romanischen „Oper“ bedeutet, scheinbar als heimliche Libretti aus.
Die Zeit, 20.06.1957, Nr. 25
So darf das Auftreten bekannter Gattungsnamen im Barock nicht dazu verleiten, unter ihnen bestimmte Formschemata zu suchen.
Blume, Friedrich: Barock. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 17795
Durch die beiden Artnamen mit dem Gattungsnamen entstehen also im ganzen drei Namen (ternäre Nomenklatur).
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 133
Jedes Lebewesen erhielt in seinem Zwei-Namen-System einen lateinischen Gattungsnamen und einen lateinischen Artnamen.
Bild, 04.12.2004
Zitationshilfe
„Gattungsname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gattungsname>, abgerufen am 18.06.2019.

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