Gaube, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Gau-be
Wortbildung  mit ›Gaube‹ als Letztglied: ↗Dachgaube
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Gaube · Gaupe
Gaube, Gaupe f. nordd. md. ‘vorgebautes und überdachtes Dachfenster, erkerähnliches Giebelfenster’ spätmhd. gūpe (15. Jh.). Herkunft unsicher. Kaum zu mhd. gupf(e) ‘Spitze, Gipfel’ (s. ↗Kuppe).

Thesaurus

Synonymgruppe
Dachgaube · ↗Dachgaupe (vereinzelt) · Gaube · ↗Gaupe (vereinzelt)  ●  Dachkapfer  österr. · Dachlukarne  schweiz.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Gaube‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gaube‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gaube‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es soll nachträglich unterkellert werden und ein neues Dach mit Gauben erhalten.
Bild, 07.04.1999
Lediglich die falschen gotischen Ziergiebel hat man inzwischen durch moderne Gauben ersetzt.
Der Tagesspiegel, 25.01.1997
Denn ein Dach samt Gauben, Schwüngen und Türmen mit Schiefer zu decken, erfordert weit mehr als nur handwerkliches Geschick.
Die Welt, 20.11.2000
Und auf benachbarten Dächern im Quartier befänden sich gleichartige Gauben.
Süddeutsche Zeitung, 12.01.2000
Weil diese Zimmer Fenster brauchen, sind Gauben in die Dachfläche gesetzt, wodurch die Ruhe der alten Dächer zerstört wird.
Die Zeit, 07.12.1962, Nr. 49
Auf dem 1000 Quadratmeter großen Hanggrundstück steht nun ein schmuckes gelbes Haus mit hübschen Gauben und großzügigem Garten.
Bild, 10.12.1999
Zitationshilfe
„Gaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gaube>, abgerufen am 18.09.2020.

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