Gaunerstreich, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gaunerstreich(e)s · Nominativ Plural: Gaunerstreiche
WorttrennungGau-ner-streich
WortzerlegungGaunerStreich
DWDS-Vollartikel, 2018

Bedeutung

salopp durchtriebene Tat eines Gauners
Beispiele:
Durch seine Leichtgläubigkeit war Kardinal Rohan in die Halsbandgeschichte verwickelt worden, eine Betrugsaffäre, die in ganz Europa größtes Aufsehen erregte […]. Hauptakteurin und Hauptschuldige dieses ganzen Gaunerstreichs war die achtundzwanzigjährige Jeanne de la Motte. [Criticomblog, 21.01.2013, aufgerufen am 27.04.2016]
Doch sein Gaunerstreich [des sogenannten Hauptmanns von Köpenick] hat in ein paar Stunden ein ganzes System entlarvt und in seiner barbarischen Dummheit bloßgestellt. [Die Zeit, 12.10.2006, Nr. 42]
So blieb der Gaunerstreich dieser international eng verfilzten Kapitalspekulanten ohne Erfolg! [Neues Deutschland, 24.05.1969]
Aber man muß schon Sherlock Holmes heißen, um hinter dem Kuriosen einen durchtriebenen Gaunerstreich zu wittern. [Berliner Zeitung, 30.03.1966]
Zitationshilfe
„Gaunerstreich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gaunerstreich>, abgerufen am 13.12.2019.

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