Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gebrabbel, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gebrabbels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Ge-brab-bel
Wortzerlegung ge- brabbeln
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend das (fortwährende) Brabbeln
Beispiel:
»Hör auf mit dem Gebrabbel!« sagt die Mutter unwirsch [ StrittmatterOchsenkutscher133]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gerede · leeres Gerede · unnützes Gerede  ●  Gebrabbel  ugs. · Gelaber  ugs. · Gemunkel  ugs. · Geschwätz  ugs. · Geseiche  ugs. · Geseiere  ugs. · Gesäusel  geh., abwertend · Gesülze  ugs. · dummes Gequatsche  ugs.

Typische Verbindungen zu ›Gebrabbel‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gebrabbel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gebrabbel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem vielstimmigen Gebrabbel, dem er als Kind ausgesetzt ist, entflieht er in die eiskalte Welt der Logik. [Die Zeit, 21.02.1994, Nr. 08]
Wir hassen das zügellose Gebrabbel und verteidigen es doch mit Händen und Füßen. [Die Zeit, 17.09.2012, Nr. 38]
Nur Gebrabbel bleibt davon in der größten Wirtschaftskrise dieses Landes. [konkret, 1982]
Zumindest für einen Moment könnte das leise Gebrabbel einem lauten Siegerschrei weichen. [Die Zeit, 22.06.2012 (online)]
Das Gebrabbel erweist sich bei genauem Hinhören als pfiffige Fachsimpelei. [Die Zeit, 12.10.1984, Nr. 42]
Zitationshilfe
„Gebrabbel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gebrabbel>.

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