Gebrabbel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gebrabbels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungGe-brab-bel
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend das (fortwährende) Brabbeln
Beispiel:
»Hör auf mit dem Gebrabbel!« sagt die Mutter unwirsch [StrittmatterOchsenkutscher133]

Thesaurus

Synonymgruppe
Gerede · leeres Gerede · unnützes Gerede  ●  Gebrabbel  ugs. · ↗Gelaber  ugs. · ↗Gemunkel  ugs. · ↗Geschwätz  ugs. · Geseiche  ugs. · ↗Geseiere  ugs. · ↗Gesäusel  geh., abwertend · ↗Gesülze  ugs. · dummes Gequatsche  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

allgemein sinnlos unverständlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gebrabbel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dem vielstimmigen Gebrabbel, dem er als Kind ausgesetzt ist, entflieht er in die eiskalte Welt der Logik.
Die Zeit, 21.02.1994, Nr. 08
Nur Gebrabbel bleibt davon in der größten Wirtschaftskrise dieses Landes.
konkret, 1982
Bald gibt es im Radio keine Rede mehr ohne Gedudel und keine ohne Gebrabbel.
Der Tagesspiegel, 29.08.2003
Mazza stört sich nicht am Gebrabbel der Gäste und am Rauschen der Boxen.
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2002
Für gewöhnlich herrschte bei ihm ein aus der Zwischenpause in die Unterrichtsstunde frei übernommenes allgemeines, meist plattdeutsches Gebrabbel.
Schleich, Carl Ludwig: Besonnte Vergangenheit, Lebenserinnerungen (1859-1919). In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1921], S. 31483
Zitationshilfe
„Gebrabbel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gebrabbel>, abgerufen am 15.10.2019.

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