Gebundenheit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Gebundenheit · Nominativ Plural: Gebundenheiten
Aussprache 
Worttrennung Ge-bun-den-heit
Wortzerlegung gebunden-heit
Wortbildung  mit ›Gebundenheit‹ als Letztglied: ↗Erdgebundenheit · ↗Ortsgebundenheit · ↗Zweckgebundenheit
eWDG, 1967

Bedeutung

das Gebundensein, die Bindung, Abhängigkeit
Beispiele:
Freiheit und Gebundenheit
die Gebundenheit war ihm lästig
Sie erkundigte sich, wie er sich nach einer so langen Urlaubspause wieder in Gebundenheit und Beruf hineingefunden [ SchnitzlerFlucht172]

Typische Verbindungen zu ›Gebundenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gebundenheit‹.

Verwendungsbeispiele für ›Gebundenheit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von einer schicksalhaften Gebundenheit an bestimmte Klassen läßt sich kaum noch sprechen.
Dahrendorf, Ralf: Soziale Klassen und Klassenkonflikt in der industriellen Gesellschaft, Stuttgart: Enke 1957, S. 51
Oft zeigt sich auch neben der abnormen Gebundenheit der abnorme Wechsel deutlich.
Goldstein, Kurt: Der Aufbau des Organismus, Den Haag: Nijhoff 1934, S. 96
Sie ist gleichzeitig auch der sichtbare Ausdruck für die reaktive Gebundenheit der willensfreien Handlungen.
Scheidt, Walter: Kulturbiologie, Jena: Fischer 1930, S. 39
Einer solchen Autonomie widerspricht die klare Gebundenheit geistiger an neuronale Prozesse.
Die Zeit, 29.03.1996, Nr. 14
Der solideste Block in der Welt von heute ist paradoxerweise die Gebundenheit der Nichtgebundenen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1975]
Zitationshilfe
„Gebundenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gebundenheit>, abgerufen am 28.11.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
gebunden
Gebund
Gebumse
gebumfiedelt
Gebührnis
Geburt
Geburtenabnahme
Geburtenausfall
Geburtenbeschränkung
Geburtenbuch