Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Gedächtnisausfall, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Gedächtnisausfall(e)s · Nominativ Plural: Gedächtnisausfälle
Worttrennung Ge-dächt-nis-aus-fall
Wortzerlegung Gedächtnis Ausfall
eWDG

Bedeutung

Verwendungsbeispiele für ›Gedächtnisausfall‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Partiell gelähmt, zeitweise von Gedächtnisausfällen geplagt und schwer depressiv sitzt er nun zu Hause. [Die Zeit, 23.06.1989, Nr. 26]
Die Zeitspanne des rückwirkenden Gedächtnisausfalls schwankt zwischen Sekunden und Jahren. [Menzel, Randolf: Neuronale Plastizität, Lernen und Gedächtnis. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 630]
Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen zu Gedächtnisausfällen führen kann. [Süddeutsche Zeitung, 16.09.1999]
Ihrer Starpatientin Barbara brachten die Wissenschaftler so viel bei, dass sie trotz schwerer Gedächtnisausfälle nach einer Gehirnentzündung einen einfachen Bürojob erledigen konnte. [Die Zeit, 20.01.2000, Nr. 4]
Die Oppositionsabgeordneten im Bonner Untersuchungsausschuß nehmen dem Karrierejuristen, der ansonsten eine ausgeprägte Korrektheit und Präzision ausstrahlte, diesen selektiven Gedächtnisausfall nicht ab. [Süddeutsche Zeitung, 25.10.1995]
Zitationshilfe
„Gedächtnisausfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ged%C3%A4chtnisausfall>.

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