Gedächtnisausfall, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungGe-dächt-nis-aus-fall
WortzerlegungGedächtnisAusfall
eWDG, 1967

Bedeutung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Partiell gelähmt, zeitweise von Gedächtnisausfällen geplagt und schwer depressiv sitzt er nun zu Hause.
Die Zeit, 23.06.1989, Nr. 26
Die Zeitspanne des rückwirkenden Gedächtnisausfalls schwankt zwischen Sekunden und Jahren.
Menzel, Randolf: Neuronale Plastizität, Lernen und Gedächtnis. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 630
Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Flüssigkeitsmangel bei älteren Menschen zu Gedächtnisausfällen führen kann.
Süddeutsche Zeitung, 16.09.1999
Ihrer Starpatientin Barbara brachten die Wissenschaftler so viel bei, dass sie trotz schwerer Gedächtnisausfälle nach einer Gehirnentzündung einen einfachen Bürojob erledigen konnte.
Die Zeit, 20.01.2000, Nr. 4
Die Oppositionsabgeordneten im Bonner Untersuchungsausschuß nehmen dem Karrierejuristen, der ansonsten eine ausgeprägte Korrektheit und Präzision ausstrahlte, diesen selektiven Gedächtnisausfall nicht ab.
Süddeutsche Zeitung, 25.10.1995
Zitationshilfe
„Gedächtnisausfall“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedächtnisausfall>, abgerufen am 11.12.2019.

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