Gedärm, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Gedärm(e)s · Nominativ Plural: Gedärme
Aussprache
WorttrennungGe-därm (computergeneriert)
eWDG, 1967

Bedeutung

Eingeweide
Beispiele:
dem toten Tier hingen die Gedärme aus dem Leib
Der Hunger rumorte niederträchtig im Gedärm [ApitzNackt327]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Magen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gedärm‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf die Liste mit den riskanten Organen setzt sie auch die Gedärme.
Süddeutsche Zeitung, 17.02.2001
Meterhoch wird die Beute durch die Luft geschleudert, die Gedärme hängen aus dem blutigen Leib.
Die Welt, 30.01.2004
Obwohl mir die Gedärme vor Hunger kullerten, brachte ich kaum einen Bissen hinunter.
Ganghofer, Ludwig: Lebenslauf eines Optimisten. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 18152
Das niedliche Kätzchen mit den Kulleraugen riß sich selbst die Gedärme aus dem Leib.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 50
Die in den Bruchsack eingedrungenen Gedärme müssen in die Bauchhöhle zurückgedrückt werden.
o. A.: Heumann-Heilmittel, o. O.: [1936], S. 153
Zitationshilfe
„Gedärm“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedärm>, abgerufen am 22.09.2019.

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