Gedankenführung

GrammatikSubstantiv
WorttrennungGe-dan-ken-füh-rung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(systematische) Entwicklung von Gedanken zum Zweck der Darlegung bestimmter (umfassender) Zusammenhänge

Typische Verbindungen
computergeneriert

Klarheit Sprache klar logisch philosophisch stringent

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Gedankenführung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es fällt immer wieder schwer, die Logik der Gedankenführung zu erkennen und deren Ergebnis auszumachen.
Die Welt, 04.09.1999
Seine penible, teilweise umständliche Gedankenführung, über die er zu seinen Theorien gelangte, ist selbst für geduldige Leser ein äußerst mühevoller Weg.
Die Zeit, 07.05.1993, Nr. 19
Die Gedankenführung dient nicht so sehr der Ordnungsstiftung als dem Ideenexperiment.
Der Tagesspiegel, 19.01.2003
Selbst wenn man Herseys Ideen nicht in allen Punkten folgen will, die schlüssige Gedankenführung ist beeindruckend.
Süddeutsche Zeitung, 25.03.1998
Umgekehrt bemühte sich Petrarca um das Verständnis der Philosophie, des Stils, der Gedankenführung und der Lebensanschauung des klassischen Altertums im Hinblick auf ihren eigenständigen Wert.
Myers, A. R.: Europa im 14. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 3193
Zitationshilfe
„Gedankenführung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Gedankenführung>, abgerufen am 22.11.2019.

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